Ein Tässchen Kaffee …

… möchte ich mir aus dem GranArom von Lidl nicht machen, aber für Caffenol-C eignet er sich prächtig. Nach dem ich nun bereits drei Filme entwickelt hatte, dachte ich dass es an der Zeit ist, mich an Caffenol zu wagen. Ich hielt mich an das Rezept, wie es unter http://caffenol.blogspot.com/2010/08/recipes.html beschrieben ist. Die Menge hatte ich jedoch auf 400ml reduziert. Unsere Küchenwaage arbeitet nur mit einer Genauigkeit von +/- 1g was aber nicht geschadet hat. Das Auflösen des Waschsodas erhöht die Temperatur des Wassers um ca. 3°C daher hatte ich das Wasser auf ca. 17°C temperiert.

Für den ersten Caffenol-C Versuch wollte ich keinen echten S/W-Film opfern, daher habe ich einen 85 Cent Farbfilm aus dem Drogeriemarkt verwendet. Farbfilme werden in S/W-Chemie ziemlich kontrastarm, daher hat mich das KitchenAid Bild stark überrascht. Ich möchte sogar sagen, dass ich von dem Bild begeistert bin. Die Äpfel wirken dagegen etwas blass, allerdings sind sie auch in echt nicht wirklich kontrastreich.

Ich habe Klarspüler für den Geschirrspüler als Netzmittels ausprobiert. Ich hätte aber auf diverse Forenbeiträge hören sollen. Das Zeug hat geschäumt und hässliche Schlieren auf dem Film hinterlassen. Ich sollte wohl einige Euro in richtiges Netzmittel investieren. Leider waren auch über der ganzen Film zwei vertikale Kratzer. Ich habe keine Erklärung, wie diese entstanden sein könnten. Vielleicht waren sie schon ab Werk auf dem Film.

Dieses Mal hatte ich den Film in der Duschkabine zum Trocknen aufgehängt. Das hatte die Staubbelastung deutlich reduziert.

Als nächstes werde ich einen APX 100 in Caffenol-C entwickeln. Ich bin schon sehr gespannt …

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