DRI mit der LX7

Seit einiger Zeit bin ich wieder ein großer Freund von DRI. Dabei ist mir relativ egal, ob die Bilder realistisch aussehen oder nicht, das einzige was ich dabei nicht so mag ist der Grunge-Effekt, wie er von machen etwas überstrapaziert wird.

Bei der neu entdeckten Freude an dieser Technologie kommt mir der DRI-Modus der LX7 gerade recht.

Das oben gezeigte Bild wurde mit dem DRI-Modus der LX7 aufgenommen. Dieser macht automatisch drei Aufnahmen und rechnet diese zu einem Bild zusammen, das dann als JPEG gespeichert wird. Das Ergebnis finde ich recht passabel, Vordergrund und Himmel sind schön durchzeichnet. Das Ergebnis hängt natürlich davon ab, aus welchen Teil des Motivs die Belichtungsmessung gemacht wurde.

Das nebenstehende DRI-Bild wurde am PC aus drei RAWs erstellt.  Abhängig von der eingesetzten Software hat man hierbei mehr Freiheitsgrade. Außerdem kann man später noch immer die Entscheidung treffen, doch kein DRI zu erstellen und nur eine der Aufnahmen zu verwenden.

Die folgenden Bilder zeigen jeweils 100% Ausschnitte der beiden obigen Bildern.

Mit der DRI-Modus erstelltes Bild.

Am PC erstelltest Bild.

Bei dem in der Kamera erstellten Bild sind meiner Meinung nach deutlich die Folgen der Rauschunterdrückung zu erkennen. Das am PC erstellte Bild wurde nicht entrauscht. Hier gehen die Details wahrscheinlich dadurch etwas unter, weil ich kein Stativ verwendet habe. Dies sieht aber „normaler“ aus als beim ersten Bild.

Mein Fazit:
Der DRI-Modus der LX7 stellt eine brauchbare Alternative dar, wenn man keine Lust oder Zeit hat, das Bild am PC zu erstellen. Dabei muss man mit dem leben, was die Kamera macht.  Wenn man mehr Einfluss auf das Bild nehmen möchte, oder ein DRI aus mehr als drei Bildern erstellen möchte, kommt man an der manuellen Arbeit am Computer nicht vorbei.

Hier noch ein Bild, das mit dem DRI-Modus erstellt wurde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.